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    Ziel ist die weitere Umsetzung des Projektes "Grünes Klassenzimmer" als generationsübergreifendes Umweltbildungsangebot. Im Osterwiecker Ortsteil Zilly werden durch die engagierte Arbeit der Bürgerinitiative Zilly Umweltschutz-Partnerschaften bereits gelebt. Einwohner des Dorfes verschiedener Generationen haben in der ersten Projektphase der ZWS partnerschaftlich ein "Grünes Klassenzimmer" aufgebaut, welches in der Fortsetzungsphase weiterentwickelt wird. Gemeinsame Koch-/ Backveranstaltungen werden altes Wissen über die Zubereitung von Obst und Gemüse und alte in Vergessenheit geratene Rezepte aufleben lassen.

    In der ZWS I wurden thematische naturkundliche Wanderungen entwickelt und erprobt. Das Interesse war außerordentlich groß und daher soll dieses Angebot – zur Wissensvermittlung über die einzigartige Natur der der Harzregion und somit als Beitrag zum Schutz der Natur – weiterentwickelt werden. Geplant ist die Übertragung auf die Stadt Blankenburg mit ihren Ortsteilen.

    Ziel ist die Entwicklung von Bienen-Patenschaften, eine Projektidee, die in der ersten Phase der ZWS noch nicht umgesetzt werden konnte. Interessierte bekommen so eine Möglichkeit, sich für den Erhalt eines Bienenvolkes zu engagieren. Imker des Landkreises Harz beteiligen sich an dem Vorhaben.
    Ein weiteres Schwerpunktthema bildet der Schutz der Bienen. Ziel ist, die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren und Interessenten Möglichkeiten an die Hand zu geben, sich aktiv für den Schutz der Bienen zu engagieren. Geplant sind Wochenendseminare zum Einstieg in die Imkere. Zahlreiche Imker im Landkreis bieten für Nachwuchsimker nach dem Einstiegsseminar die Möglichkeit der Begleitung an. Für Interessierte, die die Imkerei nicht erlernen wollen bzw. nicht über geeignete Plätze zur Ansiedlung von Bienenvölkern verfügen, jedoch zum Schutz der Bienen beitragen möchten, werden Bienenpatenschaften angeboten. Durch die Zahlung eines finanziellen Beitrages wird auch so ein aktiver Beitrag zum Schutz der Bienen ermöglicht. Ein Bienenaktionstag oder Honigmarkt, der den Imkern der Region eine Plattform zur Präsentation der Imkerei und ihrer Produkte dienen soll, rundet dieses Teilprojekt ab.

    Aktionen:

    • Öko-Weihnachtsmarkt 13.12.2014

    Der Öko-Weihnachtsmarkt im E-Werk in Blankenburg war eine erste Aktion im Rahmen der ZWS II in Blankenburg. Ressourcenschonung und Klimaschutz mal anders darstellen, war das Ziel. Zahlreiche Besucher, Groß und Klein, haben daran teilgenommen. Highlights waren neben dem Tütentausch, ein Wunschbaum für Blankenburg sowie ein Verschenketisch und eine Bastelstraße. Des Weiteren gab es ganz viele Informationen zum Projekt. Stände mit regionalem Honig und fair gehandelten Produkten rundeten das Angebot ab.

    • Imkerseminare

    Was macht ein Imker? Wie setzt sich ein Bienenvolk zusammen? Welche Biene hat welche Aufgabe? Wie entsteht Honig? Welche Gründe gibt es für das Bienensterben, wie erkennt man Krankheiten der Bienen? Wie wird man Imker? Welche gesetzlichen Bestimmungen müssen eingehalten werden? Welche Unterstützungsmöglichkeiten können Nachwuchsimker in Anspruch nehmen? Wie kann man einen Beitrag zum Bienenschutz leisten?

    Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt der drei jeweils 3-tägigen Bildungsangebote – und neben Theorie stand viel Praxis auf dem Plan. So konnten die Teilnehmer direkt am Bienenstand in Hessen verschiedene Fertigkeiten erlernen und das Gelernte umsetzen. Den Abschluss bildeten die Honigernte, das Schleudern und das Verkosten des Honigs.

    Als Ergebnis des ersten Bienenseminars werden sich 5 der 27 Teilnehmer Bienen anschaffen. Aufgrund der großen Nachfrage wurden noch zwei weitere Seminare veranstaltet. Alle Teilnehmer haben sich mithilfe von modernen Nachrichtendiensten (WhatsApp) vernetzt, um einen weiteren Austausch über die Imkerei zu ermöglichen.

    Das Bildungsangebot der Imker-Seminare soll auch nach der ZukunftsWerkStadt weiter geführt und auch auf KITAS und Grundschulen ausgeweitet werden, um so einen Beitrag zur Nachwuchssicherung zu leisten.

    • Weitergeben statt wegwqerfen beim Verschenkemarkt im E-Werk Blankenburg 30.05.2015

    Wenn Waren angeboten werden, dann ist das ein Markt. Wenn dabei aber kein Geld im Spiel ist, sondern alle Dinge einfach verschenkt werden, dann ist das ein Verschenkemarkt. So einen Verschenkemarkt konnte man in Blankenburg am Samstag, dem 30. Mai 2015 erstmalig erleben und das Interesse war groß. „Weitergeben statt wegwerfen“ war das Motto der Aktion und das traf auf offene Ohren. „Eine tolle Idee und prima, dass so etwas in Blankenburg stattfindet“ war ein oft geäußerter Satz. In Diskussionen und Gesprächen wurde deutlich, dass den Gästen nicht nur der soziale Aspekt der Veranstaltung bewusst war, sondern auch der Beitrag zum Umwelt- und Ressourcenschutz deutlich wurde. Im Projekt ZukunftsWerkStadt ist es das Ziel, Ideen auszuprobieren und Aktionen anzustoßen. Nun müssen sich Menschen finden, die diese Initiative weiterentwickeln und einen jährlichen Verschenkemarkt organisieren wollen. Bereits am Tag des Verschenkemarktes haben sich erste Blankenburger gemeldet, die bei einem weiteren Markt gern helfen würden.

    • naturkundliche Wanderungen

    Eine Vogelstimmenwanderung in und um Veltheim (Feldmark, Fallstein) wurde durchgeführt. Hierbei haben die Teilnehmer ca. 25 Arten nachgewiesen, darunter Baumpieper, Buntspecht, Rotmilan und versch. Grasmückenarten. Des Weiteren wurde eine Halbtrockenrasenwanderung mit 12 Teilnehmern durchgeführt. Durch den für Halbtrockenrasengebiete typischen lückenhaften Bewuchs, durch den Licht und Wärme bis in die untersten Schichten vordringen kann, finden hier kleinwüchsige Kräuter und zahlreiche Insektenarten ihren Lebensraum. Die Teilnehmer bestimmten verschiedene  Heilpflanzen, Färberpflanzen oder Gewürze. Zusätzlich wurden Faltblätter für vier thematische Wanderungen erstellt (Trockenrasen, Vogelstimmen, Gewässer, Frühjahr) und an die Stadt- und Touristeninformation übergeben.

     

     

    Öko-Weihnachtsmarkt

    Imkerseminare

    Verschenkemarkt

    Halbtrockenrasenwanderung